Epidemiologie
„Der Käsekonsum entwickelt sich von 2000 bis 2010 parallel zur Anzahl der Menschen, die auf tragische Weise unter ihrer Bettdecke erstickt sind." (Bartens, W., 18. März 2018. Die Folge der technisch aufgerüsteten Absicherungsmedizin ist - Verunsicherung. Süddeutsche Zeitung) Dieses Buch richtet sich an: Gesundheitswissenschaftler, Sozialwissenschaftler, Epidemiologen, Versorgungsforscher etc. Klappentext:Im Umgang mit Gesundheitsdaten die Spreu vom Weizen zu trennen, erfordert neue Lesefähigkeiten! Dieses Buch führt allgemeinverständlich in die Welt der uns täglich umgebenden Gesundheitsdaten ein und fordert „Glaube nur der Statistik, die du verstanden hast". Es zeigt anschaulich, wie man Statistiken lesen muss, wie man Prävalenzen, Risiken und Scheinzusammenhänge richtig einschätzt und welche Fallstricke dabei zu beachten sind. Vorkenntnisse der Statistik oder Medizin sind nicht erforderlich. Durch zahlreiche Beispiele erfährt man außerdem ganz nebenbei, wie es um die Gesundheit der Menschen in Deutschland bestellt ist und lernt auf unterhaltsame Weise: „Deutsch-Epidemiologisch"- ein Sprachkurs für die wichtigsten Erklärungen epidemiologischer Begriffe und Kennziffern relevante Daten und Datenquellen zu suchen und zu finden - aber sich dabei nicht im Datendschungel zu verirren durch aufschlussreiche Beispiele, wie Daten auch manipulativ dargestellt werden können - Lerneffekt garantiert! Neu in der 2.Auflage: Komplette Aktualisierung aller Kapitel, zusätzliche neue Kapitel zu den Themen Depressionen, Krankenstand und Big Data
Welche Aussagekraft haben publizierte Ergebnisse medizinischer Studien zu Fragen der Ätiologie, Prävention, Diagnostik, Therapie und Prognose von Krankheiten? Welche Bedeutung hat dies für die individuelle Patientenversorgung? Diese Fragen werden von Patienten, von Ärzten in der klinischen Praxis oder in der klinischen Forschung und von Gesundheitswissenschaftlern und Praktikern im klinischen Umfeld gestellt. Antworten dazu werden mithilfe von Methoden der klinischen Epidemiologie gegeben. Im Fachbuch "Klinische Epidemiologie" werden umfassende Kenntnisse über alle relevanten Methoden der klinischen Epidemiologie übersichtlich und nachvollziehbar vermittelt. Darüber hinaus werden weitere wichtige Fähigkeiten geschult und gefördert, um klinische Studien erfolgreich durchzuführen, auszuwerten und interpretieren zu können: methodisch kritisches Denken im Umgang mit epidemiologischen und klinischen Studien Verstehen und Anwenden der Prinzipien in der evidenzbasierten Medizin Reflektieren und Hinterfragen der dargestellten Methoden in klinischen Situationen selbstständiges Vertiefen der erworbenen Kenntnisse mithilfe von Fragen am Kapitelende. Die dritte deutsche Auflage ist die Übertragung der fünften amerikanischen Edition und stellt eine aktualisierte, klinisch orientierte Einführung in epidemiologische Methoden dar. Das Buch richtet sich an Mediziner und Gesundheitswissenschaftler sowie Studierende dieser Fächer, die an quantitativen klinischen Fragestellungen bei Patienten interessiert sind bzw. selbst patientenorientierte klinische oder epidemiologische Forschung betreiben. Klappentext: Neu in der dritten Auflage: Komplette Aktualisierung aller Kapitel, aktuelle Beispiele veranschaulichen den praktischen Bezug aus klinischen und epidemiologischen Studien. Zahlreiche farbige Abbildungen und Tabellen fassen den Inhalt übersichtlich und verständlich zusammen.
Steigt durch gesündere Lebensweisen, durch erfolgreiche Prävention und durch Verbesserung der medizinischen Versorgung die Lebenszeit, die bei guter Gesundheit für Aktivitäten genutzt werden kann? Antworten auf diese und andere Fragen gibt das Fachbuch „Später krank und länger gesund?“. Dieses Buch richtet sich an: Studierende und Forschende der Gesundheitswissenschaften, der medizinischen Versorgungsforschung, Sozialmediziner, Epidemiologen (Empirische Forschungsmethoden). Klappentext: In den letzten 30 bis 40 Jahren hat sich die Lebenserwartung der Menschen deutlich erhöht und im Gegensatz zu den Jahrzehnten davor ist dies auf Entwicklungen im höheren Lebensalter zurückzuführen. Wie verbringen die Menschen die gewonnenen Lebensjahre - im Zustand von Krankheit und Behinderung oder in Gesundheit? Die These der Morbiditätskompression formuliert eine optimistische Vision. Demnach steigt durch gesündere Lebensweisen, durch erfolgreiche primäre Prävention und durch Verbesserung der medizinischen Versorgung die Lebenszeit, die bei guter Gesundheit für Aktivitäten genutzt werden kann. Anhand vorliegender Studien wird anschaulich erklärt, wie sich gesundheits- und sozialpolitische Konsequenzen entwickeln (z.B. Kosten der gesundheitlichen Versorgung, Entwicklung der Lebensarbeitszeit, neue Wohnkonzepten für alte Menschen etc.). Dabei sind die Lebensumstände wichtig, in denen Menschen „altern", d.h. welche Faktoren sich positiv oder negativ auf eine Morbiditätskompression auswirken. Auch das Geschlecht und Bildungstand scheinen hier eine große Rolle zu spielen. Daher konzentriert sich das Werk auf folgende Themen: Wie untersucht man o.g. Fragestellung mit wissenschaftlichen Methoden, d.h. als empirisch auswertbare Untersuchungen? Wie plant man eigene Forschungsansätze, wie sehen anschauliche Beispiele aus, wo gibt es Fallstricke Wie kann man sich positiv auswirkende Lebensumstände gezielt verbessern (z.B. Primärprävention oder Wohnumgebung).